Manuelle Therapie nach Maitland
Das Maitland Konzept verlangt genaueste, individuelle Befundaufnahme, exakte Analyse der Schmerzsituation
(Karakter des Schmerzes, Intensität, Verhalten des Schmerzes in der 24 Anamnese...), sowie die Einbeziehung des
psychosozialen Umfeld des Patienten( Arbeit, Hobbies, Familie....).
Die Anwendung der Techniken im Maitland Konzept basieren auf dem Clinical Reasoning unter Einbezug der ICF(international Classification of
Functioning, disability and health).
Die manualtherapeutischen Maßnahmen werden durch Verknüpfung der Befunderhebung mit den klinischen Erfahrungen des Therapeuten, erlernte
manuelle Techniken und neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen adäquat an den Patienten angepasst. Dadurch kann man dem Patienten in der
Akut-Phase als auch bei chronischen Schmerzzuständen optimal betreuen.
Neben Behandlungen von Funktionsstörungen prä-und postoperativ im Gelenksystem, Störungen im Muskel-, und Nervensystem, passive Gelenksmobilisationen
an Extremitäten und an der Wirbelsäule( zur Verbesserung der Beweglichkeit, der Schmerzsituation....),sowie neurodynamische Techniken werden auch
tonisierende und detonisierende Übungen für die Muskulatur dem Patienten instruiert.
|